Das Borderline-Syndrom: Erklärung der Borderline-Störung
Beim Borderline-Syndrom, dass auch Borderline-Störung genannt wird, ist eine Persönlichkeitsstörung, von der immer mehr Jugendliche betroffen sind. Charakteristisch für diese Erkrankung ist, dass sich ein fortwährendes Muster von Instabilität in sozialen Beziehungen, im der Selbstwahrnehmung und der Laune zeigt. Betroffene können ihre Gefühle nicht regulieren und reagieren oftmals impulsiv. Ihre Laune ist sehr wechselhaft und zeigt sich bei einer sehr negativen Stimmung in Angst, Verzweiflung oder Wut. Solche Situationen können die Betroffenen kaum kontrollieren.
Daneben gibt es ein weiteres charakteristisches Merkmal für das Brderlline-Syndrom: Betroffene versuchen sich selbst einen Schaden zuzufügen. So werden z.B. Drogen konsumiert, Betroffene fahren viel zu schnell Auto mit riskanten Manövern oder sie verspielen ihr Geld. Ferner treten direkte Selbstschädigungen auf, indem sich Betroffene z.B. Schnittverletzungen oder Brandwunden zufügen. Nicht selten drohen sie auch mit Selbstmord.
Zu einer solchen Erkrankung kommt es in den meisten Fällen, weil Betroffene Angst davor haben verlassen zu werden. Auf der anderen Seite wollen sich Betroffene für etwas selbst bestrafen oder sie wollen gerade durch die Verletzungen spüren, dass sie noch leben. Erschreckend ist an dieser Stelle, dass es immer mehr junge Menschen sind, die am Borderline-Syndrom leiden.
Das Borderline-Syndrom zu behandeln ist sehr schwierig. Der Betroffene ist emotional instabil, er kann keine Beziehung zu einer anderen Person aufbauen. Daher ist es nicht leicht, eine Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Betroffenen zu schaffen. Daher hat eine entsprechende Therapie erst mal das Ziel, den Alltag des Erkrankten zu stabilisieren. Erst dann sind Therapeuten in der Lage, die traumatischen Erfahrungen zu bearbeiten.
Veröffentlicht am Dienstag, 29. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Psychologie Psyche Borderline Borderline-Syndrom Borderline-Störung Selbstverstümmelung Selbstschädigung
