Chloasma: nur ein Schwangerschaftsphänomen?
Die als Schwangerschaftspigmentierung auftretenden Flecken sind auf Stirn, Wangen und Kinn begrenzte, unregelmäßig geformte gelblichbraune Anomalitäten. Meist befällt einen die Chloasma während einer Schwangerschaft, doch auch die Hormone in der Antibabypille oder eine Parfümunverträglichkeit können diese Hautpigmentierung verursachen.
Bekannt ist, das die vermehrten Hormone, welche die Produktion des Melanins fördert, in der Schwangerschaft diese Flecken hervorruft. Doch auch das Hormon Progesteron in der Antibabypille regt die Melaninproduktion an. Bei Parfümen und anderen Kosmetika ist es das Öl der Bergamotte, welches einen Alkohol enthält, der die Pigmentzellen für das Sonnenlicht sensibilisiert.
Auch wenn die Erkrankung schmerzfrei ist, sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Ursache feststellen zu lassen. Normalerweise verschwinden die Flecken innerhalb von 3 - 4 Monaten, nachdem der Auslöser weg ist. Also entweder nach der Entbindung, dem Absetzen der Antibabypille und dem Parfüm oder der Kosmetika, aber auch die Umstellung auf ein anderes Produkt.
Medizinisch kann während der akuten Phase nichts unternommen werden. Die betroffenen Stellen können nur durch Make-up kaschiert werden, um nicht zusätzlich noch aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht zu werden. Gerade während einer Schwangerschaft sind Ängste bezüglich auf das Neugeborene nicht angebracht. Es ist nur in einzelnen Fällen eine unangenehme Begleiterscheinung, welche sich nicht auf das Kind übertragen kann und nach dem freudigen Ereignis von selbst wieder verschwindet.
Veröffentlicht am Montag, 30. August 2010 | Autor: rl
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