Brustzysten: gutartig oder bösartig? Es muss abgeklärt werden!
Bei Brustzysten handelt es sich um Geschwulste in der Brust, die von einer Kapsel umgeben sind und in denen sich ein dünn- oder dickflüssiger Inhalt befindet. Allein der Begriff Zyste gibt noch keinerlei Hinweise darüber, ob es sich um eine gut- oder bösartige Veränderung der Brust handelt. Wichtig ist aber, dass dies durch einen Arzt abgeklärt wird, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.
Zysten können in der Brust vereinzelt oder mehrfach auftreten. Letzteres ist im Rahmen von Erkrankungen wie der Mastopathie meist der Fall. Durch einen Stich mit einer Nadel kann ein Arzt die Brustzysten entleeren. Sollten Zysten immer wieder auftreten, werden sie durch einen operativen Eingriff im ganzen entfernt. Bei wiederkehrenden Brustzysten ist der Gedanke an einen bösartigen Tumor, also an Brustkrebs, nicht abwegig.
Bei den meisten Fällen handelt es sich allerdings um gutartigen Zysten, die im Einzelfall oder aufgrund bestimmter Erkrankungen auftreten. Entstehen kann eine Brustzyste z.B. dadurch, dass die Ausführgänge von Drüsenläppchen in der Brust verstopft sind. Daraufhin sammelt sich Flüssigkeit im Drüsenläppchen. Ferner können Brustzysten angeboren sein oder sie entstehen in der Zeit der Wechseljahre.
In der Regel fallen Brustzysten nicht sofort auf, denn von ihnen gehen keine Beschwerden aus. Der Frauenarzt kann sie durch einen Tastbefund oder durch eine Ultraschallaufnahme diagnostizieren. Ferner kann das Austreten von Flüssigkeit aus der Brustwarze ein Anzeichen für Zysten sein.
Veröffentlicht am Montag, 14. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Brust Krebs Karzinom Brustzysten Zysten Ultraschall Mastopathie Geschwulst an der Brust Geschwulst
