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Brustentzündung: wenn der Busen schmerzt

Eine Brustentzündung ist eine recht häufig auftretende Erkrankung bei Frauen, deren Ursache vielseitig ist. In den meisten Fällen tritt die Brustentzündung, die in Fachkreisen Mastitits genannt wird, während der Stillzeit auf. Außerhalb der Stillzeit ist eine Brustentzündung nur selten, aber dennoch nicht ausgeschlossen. Kommt es außerhalb der Stillzeit zu einer Brustentzündung, ist diese meist chronisch, die betroffene Frau erkrankt also immer wieder daran. Meist sind Frauen von der Brustentzündung betroffen, die noch keine 30 Jahre alt sind bzw. Frauen zwischen 50 und 60 Jahren. Rund 50 Prozent der Betroffenen haben sich durch Bakterien eine Brustentzündung zugezogen.

Wie bereits erwähnt, gibt es viele Ursachen für eine Brustentzündung. Unterschieden wird zwischen der bakteriellen und der nicht-bakteriellen Brustentzündung. Eine bakterielle Brustentzündung wird durch Keime hervorgerufen, die über Risse in der Brustwarze eintreten. Handelt es sich um eine nicht-bakterielle Brustentzündung, ist die Ursache meist in einer vermehrten Sekretbildung der Brust begründet. Kann das Sekret nicht gleichmäßig abfließen, kommt es zu Stauungen, wodurch sich das Milchgangsystem weitet. Die Flüssigkeit tritt dann in das umliegende Bindegewebe ein, wird hier als Fremdkörper erkannt und es entsteht eine Entzündung.

Bei einer akuten Brustentzündung entstehen ausgedehnte Schmerzen im gesamten Brustbereich. Es kommt meist auch zu Rörung und einer Überwärmung der Brust und nicht selten wird die Erkrankung von Fieber begleitet.

Behandelt wird eine akute Brustentzündung in der Regel mit entzündungshemmenden Medikamenten sowie mit Antibiotika. Gleichzeitig sollte die Brust gekühlt werden, was mit Eisbeuteln oder Quarkwickeln funktioniert. Ferner hilft es auch, die Brust hochzubinden, vor allem wenn es sich um einen sehr voluminösen Busen handelt.

Veröffentlicht am Mittwoch, 17. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Antibiotika Entzündung Schmerzen Brust Brustentzündung Busen