Bronchitis - Eine Volkskrankheit? Lungenentzündung und chronische Bronchitis als Folge?
Die Bronchitis ist fast schon eine Volkskrankheit, denn so gut wie jeder muss sich einmal im Jahr mit dieser akuten Entzündung der unteren Atemwege auseinandersetzen. Das Frühjahr wie auch der Winter sind die Jahreszeiten, an denen diese Erkrankung der Atemwege am häufigsten auftritt. Die Bronchitis ist eine Virusinfektion, die von einem quälenden Husten begleitet wird, meist aber ganz unkompliziert verläuft.
Bei der Bronchitis sind die Schleimhäute der unterem Atemwege entzündet. Die Entzündung kann sich aber so weit ausbreiten, dass auch die Luftröhre und die kleineren Verästelungen der unterem Atemwege betroffen sind. Ausgelöst wird eine Bronchitis durch Viren, das ist in 90 Prozent der Fälle so. Man steckt sich also bei Erkrankten damit an. Begünstigt werden kann die Anfälligkeit gegenüber einer Bronchitis durch Bakterien und Umweltgifte, wie Luftverschmutzungen und Zigarettenrauch. Daneben kann eine Bronchitis auch auftreten, wenn eine Masernerkrankung vorliegt.
Behandelt wird eine Bronchitis mit schleimlösenden Medikamenten. Gegen den ständigen Hustenreiz können zudem Hustenstiller, ebenfalls in Form von Medikamenten, eingekommen werden. In ganz seltenen Ausnahmefällen ist die Bronchitis so stark, dass der Erkrankte Antibiotika einnehmen muss. Gefährlich kann eine Bronchitis eigentlich nur dann werden, wenn sie nicht behandelt wird. Im schlimmsten Fall ist eine Lungenentzündung die Folge oder es kann zu einer chronischen Bronchitis kommen.
Veröffentlicht am Freitag, 12. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Lungenentzündung Antibiotika Viren Bakterien Bronchitis Schleimlöser Hustenstiller chronische Bronchitis
