Bluthochdruck: eine häufige Erkrankung im Alter

Bluthochdruck, als Hypertonie genannt, ist eine Erkrankung, die im Alter sehr häufig auftritt. Meist bemerkt der Patient die Erkrankung gar nicht, was sie so gefährlich macht. Wird ein Bluthochdruck nicht behandelt, kann es zu schweren Folgeerkrankungen kommen, wie beispielsweise zu Schädigungen des Herzen, der Gefäße, der Augen und Nieren. Treten dazu Komplikationen ein, ist Bluthochdruck lebensgefährlich.

Bei einem gesunden Menschen liegt der Blutdruck bei 120/80mmHg. Wenn der Blutdruck dauerhaft bei Werten von 140 zu 90 mmHg oder mehr liegt, ist von Bluthochdruck die Rede. Ob dann jedoch der hohe Blutdruck behandlungsbedürftig ist, hängt davon ab, ob der Betroffene eine erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hat. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn noch andere Erkrankungen hinzukommen, wie z.B. Diabetes, was ebenfalls eine typische Krankheit von Senioren ist. Auch wenn der Betroffene übergewichtig ist, starker Raucher ist oder an Gefäßerkrankungen leidet, ist der hohe Blutdruck behandlungsbedürftig.

Obwohl es sich bei der Hypertonie um eine Volkskrankheit handelt, sind die Ursachen nicht eindeutig. Organische Ursachen lassen sich bei den wenigsten Menschen feststellen. Da auch jeder von Bluthochdruck betroffen sein kann, ist es nicht einfach zu sagen, wie man dieser Erkrankung vorbeugen kann. Mediziner sind sich aber einig, dass Bewegungsmangel, Veranlagung, Stress sowie ein zu hoher Salz- und Alkoholkonsum das Risiko erhöhen.

Durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, wie beispielsweise eine gesunde und ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewerbung und im schlimmsten Fall blutdrucksenkende Medikamente, kann man mit einem erhöhten Blutdruck gut leben.

Veröffentlicht am Dienstag, 16. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Krankheit Alter Bluthochdruck Hypertonie Volkskrankheit Bluthochdruck Schlaganfall Herzinfarkt