Blasenkrebs (Harnblasenkarzinom): Früherkennung und Prognose

Die umgangssprachlich Blasenkrebs genannte Krebserkrankung wird in Fachkreisen Harnblasenkarzinom genannt. Rund drei Prozent aller Krebserkrankung weltweit machen diese Krebsform aus. In der Regel geht die Erkrankung von der Schleimhaut aus, von der die Harnblase von innen ausgekleidet ist. Meist sind es ältere Menschen, die vom Blasenkrebs betroffen sind. Oftmals handelt es sich nur um eine oberflächliche Form, die sehr gut erkannt und entsprechend erfolgreich behandelt werden kann.

Es gibt die unterschiedlichsten Risikofaktoren, die die Entstehung von Blasenkrebs begünstigen. In erster Linie gehört dazu das Rauchen, aktiv wie passiv. Auch einige Medikamente gelten als Risikofaktor. Eine weitere Ursache ist eine Infektion, die sehr lange andauert. Dies ist allerdings meist nur in tropischen Regionen der Fall. Ein Risiko besteht auch für Personen, die sehr häufig an einer Blasenentzündung leiden.

Wie bei vielen anderen Krebsarten ist die Früherkennung des Blasenkrebses sehr entscheidend. Je früher er erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine vollständige Heilung. Das ein Blasenkrebs vorliegen kann, zeigt sich durch Blut im Urin sowie Schmerzen beim Wasserlassen. Treten diese Symptome häufiger auf, sollte unbedingt ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden.

Wie Blasenkrebs schlussendlich behandelt wird, hängt von der Art des Tumors und dessen Standort ab. Mittels einer Operation werden oberflächliche Tumore entfernt. Bei ihnen sind immer sehr gute Heilungschancen gegeben. Bei einer fortgeschrittenen Form des Blasenkrebses ist ebenfalls eine Operation, bei der die Blase und das umliegende Gewebe entfernt werden, sehr erfolgversprechend. Ferner kommt meist eine Kombination von Strahlen- und Chemotherapie zum Einsatz.

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. Februar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Krebs Karzinom Krebsarten Harnblasenkarzinom Blasenkrebs Behandlung Blasenkrebs