Artikel

Behandlungen mit Heilerde: Erde (Gesteinstaub, Löß) lindert und heilt viele Beschwerden

Erde ist als Heilmittel in der Naturheilkunde bereits seit der Antike bekannt. Heilerde beispielsweise wird bis heute sehr erfolgreich eingesetzt, denn sie gilt als wahres Allroundtalent. So wird Heilerde bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes eingesetzt, da von ihr eine beruhigende Wirkung ausgeht und überschüssige Magen- und Gallensäure sowie Giftstoffe jeglicher Art aufgesaugt werden. Des Weiteren wird Heilerde in der Körperpflege sehr gerne eingesetzt, denn sie hilft effektiv bei Problemen mit der Haut.

Heilerde besteht aus Löss, bei dem es sich wiederum um Gesteinstaub handelt. Vor rund zwei Millionen Jahren bis vor 10.000 Jahren ist Löss entstanden. Durch Eiszeiten, Regen und Schmelzen hat sich dieser Gesteinstaub abgelagert und wird bis heute abgebaut. Im wesentlichen besteht Löss aus Quarzkörnchen und enthält Mineralien und Spurenelemente, wie beispielsweise Eisen, Kalzium, Kupfer, Natrium, Phosphor, Silizium, Zink und Selen.

Heute kann man Heilerde in der Apotheke oder im Reformhaus kaufen. In der Regel stammt sie aus sehr tiefen Bodenschichten und ist nicht mit irgendwelchen Zusätze belastet. Daher ist Heilerde auch ein 100-prozentiges Naturprodukt. Erhältlich ist Heilerde in unterschiedlicher Körnung.

Sie wird mit Wasser angemischt und kalt angewendet. Man kann die „Pampe“ einfach auf die Haut auftragen. Dort verbleibt sie, bis sie getrocknet ist und wird dann mit warmen Wasser abgewaschen. Beim Trocknen wird die Heilerde warm und fördert daher die Durchblutung.

Um Magen-Darm-Probleme zu behandeln, wird ein Teelöffel Heilerde in Wasser aufgelöst und über den Tag verteilt getrunken.

Veröffentlicht am Dienstag, 15. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Verdauung Naturheilmittel Naturkosmetik Heilerde Löss Naturprodukte Behandlung Akne Erde