Apotheker im deutschen Gesundheitssystem

Das deutsche Gesundheitssystem setzt sich aus vielen Bereichen zusammen, zu denen auch die Apotheker gehören. In Deutschland handelt es sich bei einem Apotheker um einen Spezialisten für Arzneimittel.

Der Apotheker beschäftigt sich u.a. mit der Entwicklung und Prüfung sowie der Beurteilung und Abgabe von Medikamenten. Hierfür muss er sich in vielen verschiedenen Fachbereichen gut auskennen, wie z.B. in der Chemie, Biologie und Analytik. All dieses Wissen eignet sich ein Apotheker im Laufe eines Pharmaziestudiums an.

In Deutschland bildet die Bundes-Apothekerordnung und die Approbationsordnung für Apotheker die gesetzliche Grundlage für die Ausbildung des Apothekers. Das Studium der Pharmazie wird an einer Universität absolviert und dauert acht Semester.

Im Anschluss muss der zukünftige Apotheker ein praktisches Jahr absolvieren und kann dann nach dem dritten Staatsexamen die Approbation beantragen. Nur durch sie ist der Apotheker auch zur Ausübung seines Berufs berechtigt.

In der Regel arbeitet ein Apotheker dann in einer Apotheke oder macht sich in diesem Bereich selbständig. Dies sind aber lange nicht alle Arbeitsbereiche, die mit diesem Studium bedient werden können. Die Aufgabenbereiche für Apotheker sind sehr vielseitig, denn in der pharmazeutischen Industrie gibt es die unterschiedlichsten Aufgaben.

So kann er auch in der Forschung und Entwicklung von neuen Medikamenten tätig sein oder kann in der Arzneimittelherstellung arbeiten. Ferner arbeiten Apotheker auch in der Arzneimittelprüfung oder arbeiten als sachkundige Person. Bei letzteren ist allerdings eine besondere Eignung gesetzlich vorgeschrieben.

Veröffentlicht am Montag, 6. Dezember 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Medikamente Apotheke Gesundheitssystem Apotheker Bundesapothekerordnung Approbationsordnung Studium der Pharmazie Pharmazie