Angstforschung in der Psychologie: Angststörung, Phobie und mehr

Angst ist ein Gefühl, bei dem eine Situation als bedrohlich empfunden wird. Angst zeigt sich in einer großen Sorge in einer bestimmten Situation, wobei die Auslöser der Angst unterschiedlich sind. Meist wird die Angst durch eine zu erwartende Bedrohung ausgelöst, durch die der menschliche Körper einen Schaden nehmen könnte. Es gibt aber auch Ängste, die nicht ganz so einfach erklärt werden können. In diesem Fall ist von einer emotionalen Angst die Rede.

Im Grunde genommen ist die Angst eine wichtige Funktion, denn sie schärft die Sinne und lässt den Menschen in gefährlichen Situationen wachsamer sein. Dennoch kann Angst auch eine Krankheit werden, denn durch bewusste und unbewusst Angst kann ein andauernder Kontrollverlust oder Lähmungen hervorgerufen werden. Ist dies der Fall, spricht man von einer Angststörung. Bezieht sich die Angst dabei auf eine besondere Situation oder auch auf ein bestimmtes Objekt, ist von einer Phobie die Rede.

Die krankhaften Formen der Angst werden von der Psychologie untersucht und erforscht. Zudem helfen Psychotherapien den Betroffenen, mit der Angst besser umgehen zu können. Durch entsprechende Behandlungen kann dem Betroffenen ein großes Stück Lebensqualität wiedergegeben werden. Da die Angstformen aber sehr unterschiedlich sind, dauert eine solche Angst-Therapie meist mehrere Jahre. Eine Garantie für eine Heilung gibt es nicht. Die Ursachen für Ängste sind sehr unterschiedlich und haben meist nichts mit der Angst selbst zu tun. Die Psychologie spricht von Schlüsselerlebnissen, die aufgearbeitet werden müssen. Erst dann kann die eigentliche Angst beseitigt werden.

Veröffentlicht am Dienstag, 29. März 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Psyche Angst Phobie Angstforschung Angststörung Behandlung Panikattacken