Akupunktur: Nadeln die helfen

Die alternative Heilmethode der Akupunktur ist älter als 4000 und gilt bis heute als eine der wichtigsten Komponente der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM. Entwickelt wurde die TCM einst vor allem zur Gesunderhaltung des Menschen und nicht zur Beseitigung von Krankheiten. Dennoch ist es mit der Akupunktur möglich, bestehende Krankheiten zu lindern.

In den Anfängen der Akupunktur stellten die damaligen Ärzte fest, dass wenn man auf bestimmte Stellen der Haut drückt, Symptome verschwinden. Durch die Beobachtung und das Ausprobieren entstand das heute bekannte Meridian-System und die Akupunktur-Punkte. Heute sind zwölf Meridiane bekannt, die sich paarweise auf beiden Körperhälften befinden. Ferner sind rund 900 Akupunkturpunkte bekannt, von denen aber nus ca. 200 gebraucht werden.

Bei der Akupunktur werden kleine Nadeln in die Akupunktur-Punkte gestochen, wodurch mechanische und elektrische Rezeptoren im Körper gereizt werden. Dadurch wird eine Linderung der Schmerzen bewirkt. Die Akupunktur kann bei Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden helfen. Auch bei Spannungskopfschmerzen und Migräne hat sich die Akupunktur bewährt und auch Allergiker sollen durch die Akupunktur eine Linderung erfahren. Durch die Akupunktur können auch Süchte bekämpft werden, denn es gibt viele Menschen, die eine Ohrakupunktur bei sich haben durchführen lassen, um mit dem rauchen aufhören zu können - erfolgreich.

Die Akupunktur wird heute nicht mehr nur von Homöopathen angeboten, sondern auch von Ärzten der Schulmedizin. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um eine kassenärztliche Leistung. D.h. die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nicht.

Veröffentlicht am Freitag, 19. November 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Heilung Gesundheit Akupunktur Hilfe chinesische Medizin TCM Ohrakupunktur