Akne kann auch stressbedingt sein
Akne ist eine Hautkrankheit, mit der vor allem Jugendliche in der Pubertät zu kämpfen haben. In dieser Zeit stellt sich der Hormonhaushalt um, sodass es zu Unreinheiten der Haut kommt. Akne kann am gesamten Körper auftreten. Meist sind aber das Gesicht und der Rücken betroffen. Während sich bei dem einen die Akne so schwer zeigt, dass lebenslange Narben zurückbleiben, tritt sie bei anderen Jugendlichen nur in einer ganz schwachen Form auf und vergeht auch schnell wieder. Wieder andere Jugendliche haben überhaupt keine Probleme mit einer unreinen Haut, mit Pickeln und Pusteln in der Pubertät.
Für Akne ist aber nicht nur die Umstellung des Hormonhaushalts verantwortlich, wie jetzt Forscher aus Norwegen, den USA und Tibet feststellten. In einer aktuellen Untersuchung fanden sie heraus, dass auch psychische Tiefpunkte einen negativen Einfluss auf die Haut und die Akne nehmen.
Durch die Untersuchung wurden im Vorfeld durchgeführte Studien bestätigt. Unabhängig von der Ernährung und dem Lebensstil belastete die Zeit der Pubertät auch die Psyche der jungen Menschen, was sich negativ auf das Hautbild auswirkt. Durch die Studie wurde deutlich, dass sich die Akne bei depressiv gestimmten Teenagern besonders stark entwickelte.
Für die Studie wurden von den Wissenschaftlern rund 3.700 18- bis 19-Jährige befragt. Bei den jungen Männer, die unter seelischen Problemen litten, hatten 68 Prozent ein wesentlich erhöhtes Risiko für Hautunreinheiten als Altersgenossen, die ausgeglichener waren. Bei den jungen Frauen mit psychischem Stress litten mehr als doppelt so viele an Akne.
Bei den Mädchen linderte eine Ernährung mit viel Gemüse nur in geringem Umfang die Beschwerden. Bei den Jungen nahm diese Ernährung überhaupt keinen Einfluss auf die Bildung von Akne.
Veröffentlicht am Donnerstag, 28. April 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Haut Pubertät Akne Pickel Hautkrankheit Pusteln Hilfe bei Akne
