Achillessehnenriss, Achillessehnenruptur: Operation, Therapie und Folgen des Peitschenschlags
Bei einem Achillessehnenriss handelt es um eine komplette Durchtrennung der Achillessehne. In den meisten Fällen wird dieser Riss durch eine übermäßige Beanspruchung der Sehne hervorgerufen, was bei einer sportlichen Belastung auftritt. Die Betroffenen sind meist zwischen 30 und 50 Jahre alt und es trifft mehr Männer als Frauen.
Die Achillessehne ist die dickste und auch die längste Sehne des menschlichen Körpers. Sie verbindet den Wadenmuskel mit dem Fersenbein. Den Achillessehnenriss kann man meist durch einen lauten Knall wahrnehmen, der in Fachkreisen Peitschenschlag genannt wird. Daneben kommt es zu stechenden Schmerzen beim Auftreten. Daher wird diese Verletzung auch schnell lokalisiert und es gibt eine eindeutige Diagnose.
Für das Laufen ist die Achillessehne unverzichtbar, weshalb ein Achillessehnenriss auch in jedem Fall schnell und fachgerecht behandelt werden sollte. Dies erfolgt durch eine operative oder konservative Therapie. Welche Methode zum Einsatz kommt, ist vom Einzelfall abhängig. Sind diese Maßnahmen erfolgt und wurden von einer sehr intensiven Physiotherapie begleitet, ist es durchaus möglich, die vollständige Leistungsfähigkeit wieder herzustellen. Das ist aber nicht immer der Fall. Hin und wieder kommt es zu Einbußen, vor allem bei Leistungssportlern.
Entstehen kann ein Achillessehnenriss durch eine plötzliche starke Belastung, etwa durch falsches Auftreten bei der Ausübung eines Sports. Aber auch wenn zuvor bereits eine Schädigung wie z.B. ein Anriss vorlag, ist der Achillessehnenriss meist nicht weit. Nur in wenigen Fällen sind andere Ursachen, wie der Schnitt mit einem scharfen Gegenstand, schuld an einer solchen Verletzung.
Veröffentlicht am Montag, 24. Januar 2011 | Autor: kb
Schlagwörter: Bewegungsapparat Achillessehnenriss Achillessehen Peitschenschlag Achillessehnenruptur Sehnen Sportverletzung Überbelastung
