Acetylsalicylsäure in Kombination mit Paracetamol: Schmerzmittel für leichte bis mittlere Schmerzen

Acetylsalicylsäure in Kombination mit Paracetamol ist ein Schmerzmittel, das in erster Linie bei leichten bis mittelstarken Schmerzen eingesetzt wird. Diese Kombination der Wirkstoffe hilft bei den unterschiedlichsten Beschwerden und wird daher z.B. bei Schmerzen in den Gelenken, bei Kopf- und Zahnschmerzen sowie bei Migräne und Menstruationsschmerzen eingesetzt. Die Kombination von Acetylsalicylsäure und Paracetamol kann aber nicht nur Schmerzen lindern, sondern ist auch in der Lage Entzündungen zu hemmen oder Fieber zu senken.

Auch wenn es sich hierbei nicht um ein sehr starkes Schmerzmittel handelt, sollte man einige wichtige Details kennen. So sollte man Acetylsalicylsäure und Paracetamol nicht verwenden wenn bereits Magen- oder Darmgeschwüre bestehen oder ein Leberschaden diagnostiziert wurde. Auch bei Asthma ist die Einnahme bedenklich, da durch dieses Medikament ein Asthmaanfall hervorgerufen werden kann. Auch wer eine erhöhte Blutungsneigung oder vorgeschädigte Niere sowie eine Schwäche des Herzmuskels hat, sollte auf dieses Schmerzmittel verzichten.

Zu den bekanntesten Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure und Paracetamol gehören z.B. Magenschmerzen, Mikroblutungen, Übelkeit und Durchfall. Diese Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. In ganz seltenen Fällen kommt es zu einer Funktionsstörung der Nieren und der Leber, zu einem Gichtanfall, einer Unterzuckerung bei Diabetikern sowie zu einer Verminderung aller oder einzelner Blutzellen. Ebenfalls möglich aber äußerst selten sind schwere Hautreaktionen, Atemnot sowie eine Verschlechterung der Entzündungen.

Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Dezember 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Medikament Kopfschmerzen Medikamente Schmerzmittel Acetylsalicylsäure Paracetamol