Abnehmen mit der Low Carb Diät: Kohlehydrate-Verzicht gefährlich?
Low Carb Diäten sind der letzte Schrei unter den Diäten. Bei dieser speziellen Diätform wird mit allen Ernährungsregeln gebrochen, die für eine gesunde und ausgewogene Ernährung stehen. Die Grundlage der Low Carb Diät besteht darin, dass zum größten Teil auf Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verzichtet wird. Stattdessen wird die benötigte Energie aus Eiweißen und Fetten aus der Nahrung gewonnen. So soll der menschliche Körper mehr oder wenig gezwungen werden, für die benötigte Energie die eigenen Fettreserven anzugreifen.
Während bei anderen Diäte oder generell bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung auf Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte gesetzt wird, darf man bei einer Low Carb Diät Fleisch in rauen Mengen essen. Es soll mit dem Fett aus Fleisch- und Eiweißquellen gegen die überflüssigen Pfunde vorgegangen werden. Auf der anderen Seiten wird aber die Zufuhr von Kohlenhydraten drastisch reduziert. Neben Fleisch stehen überwiegend Fisch, Eier, Käse und Salat mit Mayonnaise auf dem Speiseplan. Da der Körper so zu wenig Vitamine und Mineralstoffe bekommt, wird empfohlen, zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, damit diese Mangelversorgung ausgeglichen werden kann.
Unter Ernährungswissenschaftlern wird die Low Carb Diät als sehr kritisch angesehen und gilt als eine weniger empfehlenswerte Diät. Nicht selten kommt es hierbei zu unangenehmen Begleiterscheinungen, wie z.B. Muskelkrämpfe, Durchfall, Schwächeanfälle und Hautauschläge. Ferner besteht der Verdacht, dass durch diese spezielle Ernährung die Blutfettwerte und der Harnsäuregehalt erhöht wird. Des Weiteren kann es aufgrund des Kohlenhydratemangels zu unreiner Haut kommen.
Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Januar 2011 | Autor: kb
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