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Abnehmen: Medikamente und medizinische Hilfe

Abnehmen ist für viele ein Leid. Ständig werden neue Diäten ausprobiert und doch schafft man es einfach nicht, seine Pfunde zu verlieren. Wer es nicht mehr alleine schafft, der beginnt mit ärztlicher Aufsicht eine richtige Therapie gegen Übergewicht. Einige Ärzte verwenden dafür auch medizinische Hilfen. Doch nicht jeder ein Abnehm-Medikament einnehmen. Es wird erst verschrieben, wenn man aufgrund seines Übergewichts ernsthafte, gesundheitliche Probleme hat. Diese Mittel gibt es in Tablettenform und sie werden vor der Mahlzeit eingenommen.

Nimmt man Nahrung zu sich und der Magen ist voll, werden die Botenstoffe Serotonin und Noadrenalin ausgeschüttet. Dies signalisiert dem Gehirn, dass man satt ist. Leider halten diese Botenstoffe nicht lange vor und so kommt auch bald der Hunger wieder. Mit der Einnahme von Abnehmmedikamenten vor dem Essen, bleibt das Signal „satt“ im Gehirn länger aktiv. So isst man bedeutend weniger. Zudem bewirkt das Medikament Körperwärme. So nimmt man bereits während dem Essen ab, denn mehr Wärme bedeutet auch mehr Energie.

Bei einer therapeutischen Diät darf man sich aber nicht allein auf ein Medikament verlassen. Das Mittel soll das Abnehmen unterstützen, jedoch nicht ersetzen. So sollte der Patient auch seine Ernährung umstellen und mehr Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen. Auch Sport oder viel Bewegung sollte mit im Diätplan eingebaut werden. Die ganze Medikamententherapie wird unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt, um einen Missbrauch zu verhindern.

Veröffentlicht am Dienstag, 2. März 2010 | Autor: bm
Schlagwörter: Abnehmen Diät Übergewicht Adipositas